Sexistische Werbung

Nach wie vor stellt sexistische Werbung ein gravierendes Problem der stereotypen Darstellung von Frauen in deutschen Medien und im öffentlichen Raum dar. Nach Einschätzung von Nichtregierungsorganisationen ist die Zahl der Beschwerden gegen sexistische Werbung, die von Personen und Organisationen der Zivilgesellschaft verfasst wurden, weiterhin gestiegen. Zur Eindämmung sexistischer Werbung fordert der Deutsche Frauenring eine genauere Definition, welche Werbung als sexistisch einzustufen ist, sowie eine unabhängige Institution außerhalb des existierenden Deutschen Werberates, der nur für die Wirtschaft zuständig ist. Er fordert weiterhin eine Vorprüfung von Werbemaßnahmen und Sanktionen empfindlicher Art gegen sexistische und rassistische Werbung, die nicht ausgesetzt werden dürfen. Der Deutsche Frauenring engagiert sich deshalb für

Verurteilung von Gewaltdarstellungen, sexistischen Darstellungen und Verunglimpfung von Frauen in den Medien
objektive Berichterstattung und die Intensivierung eines kritischen Umgangs mit Medien
Einführung von Frauenquoten zur Besetzung von Führungspositionen in Sendeanstalten, um auf öffentlich-rechtliche Medien einzuwirken
Einrichtung einer wirksamen unabhängigen Kontrolle außerhalb des Werberats zur Unterbindung sexistischer Werbung

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