17.11.2016 DFR unterstützt die Stellungnahme des Deutschen Frauenrates zum Referentenentwurf für ein Gesetz für mehr Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern

Der Deutsche Frauenrat kritisiert den aktuellen Referentenentwurf eines Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern als unzureichend bis kontraproduktiv. „Es scheint, als ob das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit mächtigen Wirtschaftsinteressen geopfert wurde“, heißt es in seiner Stellungnahme gegenüber dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 11. November 2016.

17.11.2016 DFR unterstützt die Stellungnahme des Deutschen Frauenrates zum Referentenentwurf für ein Gesetz für mehr Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern

Gemeinsam geht es besser - Deutscher Frauenerat

Im Einzelnen begründet die Frauenlobby die Ablehnung des Gesetzentwurfs mit dem individuellen Auskunftsverfahren, das eine zu hohe Hürde für die einzelne Frau darstellt, um gegen Entgeltungleichheit vorzugehen. Weiter wird das betriebliche Prüfverfahren nicht von Verpflichtungen und Sanktionen begleitet; von der Berichtspflicht der ArbeitgeberInnen sind keine nachhaltigen Auswirklungen zu erwarten; außerdem wird Entgeltungleichheit durch die mögliche Geltendmachung arbeitsmarkt- leistungs- und arbeitsergebnisorientierte Kriterien legitimiert anstatt abgebaut.

 

Die Stellungsnahme können Sie hier nachlesen: https://www.frauenrat.de/fileadmin/user_upload/infopool/stellungnahmen/2016/DF_StN_RefEntw_Entgelttransparenzgesetz_161111_o.U.pdf

 

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