Aktion des Deutschen Frauenrings
Der DFR fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die gleiche Repräsentanz von Frauen und Männern auf den höchsten Entscheidungsebenen zum Zeitpunkt der Nominierungen beim Europäischen Gipfel am 29./30. Oktober 2009 sicherzustellen.
Der DFR fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die gleiche
Repräsentanz von Frauen und Männern auf den höchsten Entscheidungsebenen
zum Zeitpunkt der Nominierungen beim Europäischen Gipfel am 29./30.
Oktober 2009 sicherzustellen.
Bei dem anstehenden Europäischen Gipfel wird der Europäische Rat die
Nominierungen für die sogenannten "EU Top Jobs" behandeln: den ersten
Präsidenten des Europäischen Rates, den neuen Hohen Repräsentanten der
EU für Auswärtige und Sicherheitspolitik und die Mitglieder der neuen
Europäischen Kommission. Dies bietet der EU eine einmalige Gelegenheit,
demokratischer zu werden durch Sicherstellung der gleichen Repräsentanz
von Frauen und Männern auf den höchsten Entscheidungsebenen zum
Zeitpunkt der Nominierungen. Es liegt in der gemeinsamen Verantwortung
der europäischen Regierungen, Frauen bei den Nominierungen entsprechend
ihres Anteils an der Bevölkerung zu berücksichtigen. Die europäische
Politik muss auf höchster Ebene die Bedürfnisse und Bestrebungen aller
Europäerinnen und Europäer widerspiegeln. Um an Legitimität zu gewinnen,
müssen europäische Institutionen und Entscheider/innen die Vielfalt der
Bevölkerung abbilden.
Präsidium, Landesverbände und Ortsringe des DFR schreiben an
Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordern sie auf, die gleiche
Repräsentanz von Frauen und Männern bei den Nominierungen
sicherzustellen. Der DFR unterstützt die 50/50 Kampagne für Demokratie
der Europäischen Frauenlobby EWL.


