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Erwerbsleben

Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung prägt die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern in Deutschland nach wie vor sehr stark. Dies ist in zahlreichen Studien belegt und im CEDAW-Alternativbericht detailliert ausgeführt. Nicht nur eine horizontale Segregation des Arbeitsmarktes in „typische“ Frauen- und Männerbranchen, sondern auch eine vertikale Unterscheidung der hierarchischen Stellungen von Männern und Frauen führt zu einer starken Beeinträchtigung der geschlechtergerechten Partizipation.

Gleiche Chancen und Möglichkeiten für Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt sind ein wichtiger Aspekt der Gleichberechtigung der Geschlechter. Dem deutschen Arbeitsmarkt geht außerdem durch eine geringere Erwerbsbeteiligung von Frauen ein großes Potential an gut ausgebildeten Fachkräften verloren

Die Frauenerwerbstätigenquote ist von 59% in 2001 auf 73,6% in 2015 stark angestiegen, jedoch arbeiten 47% der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit. In Umfragen geben die meisten davon an, dass sie gerne mehr arbeiten würden, aber nicht mehr aus der Teilzeitfalle herauskommen. Dadurch ist ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht gesichert.

Sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der Privatwirtschaft ist trotz Bundesgleichstellungsgesetz sowie Vereinbarungen der Regierung mit der deutschen Privatwirtschaft der Anteil von Frauen in Führungspositionen in den letzten Jahren unverändert niedrig geblieben. Trotz hoher Anzahl an weiblichen Studienabsolventen und hoher Qualifizierung, sind Frauen weiterhin in Vorständen und Aufsichtsräten deutlich unterrepräsentiert. Seit Einführung der gesetzlichen Quote von 30% für börsennotierte und mitbestimmungspflichtige Unternehmen stieg der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten auf 27,2% Frauen (Anfang 2017), dies entspricht einem Zuwachs von fast 4% in einem Jahr. Allerdings stagniert der Anteil von Frauen in Führungspositionen von Unternehmen und lag 2016 bei 29,3% (Quelle Destatis).

Der Verdienst der Frauen in Deutschland ist noch immer wesentlich geringer als der der Männer. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern für gleichwertige Beschäftigung liegt national bei 21%. Damit befindet sich Deutschland unter den Schlusslichtern in Europa.

Der Gender Pay Gap ist einer der Faktoren für den noch größeren Gender Pension Gap. Er ist für viele Rentnerinnen der Grund für Altersarmut.

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