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Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Montag, 17. September 2018, 19 Uhr

Filmabend

Audre Lorde - Die Berliner Jahre

Audre Geraldine Lorde (1934 - 1992) war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin. Sie bezeichnete sich selbst als black lesbian feminist mother poet warrior. Der Film “Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 bis 1992” vermittelt ihre Beiträge zum deutschen Diskurs über Rassismus, Xenophobie, Antisemitismus, Klassenunterdrückung und Homophobie. Afro-Deutsche folgten Audre Lordes Einladung, einander kennenzulernen und mit Schriften an die Öffentlichkeit zu treten. Gleichzeitig ermutigte Lorde die weiße feministische Bewegung, Privilegien zu erkennen und konstruktiv mit Unterschieden umzugehen.

Video- und Tonbandaufzeichnungen aus unterschiedlichem archivierten Material, Audre Lordes dichterische Arbeit, ihre klangvolle Stimme sowie charismatische Portraits der Dichterin, Fotos und Interviews mit Zeitgenossinnen weben ein lebendiges Bild der Autorin. Auch sind Audre Lordes Krebserkrankung und der naturheilkundliche Umgang damit Thema des Films.

Im Anschluss laden wir Sie zu einem Filmgespräch ein mit der Regisseurin Dagmar Schultz sowie Ika Hügel-Marshall, Co-Autorin des Scripts und Protagonistin im Film.

Staatliche Bibliothek, Ansbach, Reitbahn 5

Eintritt frei.

Eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach im Rahmen der Interkulturellen Woche.

 

Dienstag, 16. Oktober 2018, ab 18.30 Uhr

Frauenstammtisch

Zu einem herbstlichen Stammtisch sind alle Mitglieder und andere interessierte Frauen herzlich eingeladen.

Hotel Bürger-Palais, Ansbach, Neustadt 48

 

Dienstag, 20. November 2018, 19.30 Uhr

Vortrag anlässlich des Internationalen Männertages über mittelalterliche Männlichkeiten

"Mit den Waffen eines Mannes?"

Was als männlich gilt und galt ist nicht nur gesellschaftlich, sondern auch historisch wandelbar und auch nicht völlig eindeutig. In der historischen Männerforschung wird deshalb von Männlichkeiten im Plural gesprochen.

Gab es im Mittelalter so etwas wie eine „hegemoniale Männlichkeit“, die gegenüber anderen Konzepten vorherrschend war und geben darüber religiöse Darstellungen des Mittelalters Auskunft? Gab es alternative Formen von Männlichkeiten? An welchen „Mannsbildern“ konnten sich bspw. die zeitgenössischen Nürnberger orientieren? An dem fürsorglichem Vater, an dem androgynen grünen Mann oder an dem schutzbedürftigen Geistlichen?

Es wird Zeit, den Mann als vermeintlich „geschlechtslosen Leistungsträger“ in der Geschichte abzulösen! Ein Vortrag anlässlich des Internationalen Weltmännertages, der für den 19. November ausgerufen ist, soll die Diskussion anregen und einen Perspektivwechsel ermöglichen.

Mit der Historikerin Nadja Bennewitz, M.A.

Stadtbücherei Ansbach, Karlsplatz 11

Eintritt frei.

Eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach im Rahmen des Kulturporgramms "RESPECT".

 

Montag, 26. November, 19.30 Uhr

Preview in den Schlosslichtspielen

„RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit“

Dokumentarfilm über Leben und Werk der US-amerikanischen Richterin Ruth Bader Ginsburg. Die Regisseurinnen Betsy West und Julie Cohen zeichnen darin Ginsburgs Lebensweg nach, die sich stets dem Kampf für Gleich-berechtigung widmete. Zu Beginn ihrer Laufbahn war Ginsburg eine von nur neun Studentinnen an der Harvard Law School und nach ihrem Abschluss auch eine der ersten Jura-Professorinnen der USA. Ihre größten Erfolge errang Ginsburg jedoch in den 70er Jahren, als sie mehrere Gerichtsurteile erstritt, die nach und nach für die Gleichstellung der Geschlechter in Amerika sorgten. Auch heute, nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, bleibt Ginsburg jedoch kämpferisch und hält am Supreme Court als eine von vier von einem demokratischen Präsidenten ernannten Richtern und Richterinnen die Stellung.

Dokumentation |  USA,  mit Ruth Bader Ginsburg, Gloria Steinem…

Studiokino im Theater am Schloss, Ansbach, Promenade 29

Reservierung empfohlen!

Information & Karten: 0981/970 40 0 | www.theater-ansbach.de

 

Dienstag, 11. Dezember 2018, 19 Uhr

Adventliches Beisammensein

Piccolo Mondo, Der Italiener für Genießer(innen)
Ansbach, Büttenstraße 16

 

Samstag, 26. Januar 2019, 9.30 - 17 Uhr

Impulse aus der Denkschule des Affidamento

Weibliche Autorität und Macht

„Ich misch mich da lieber nicht ein! Weil es ohnehin nichts bringt, …weil es mich nichts angeht, …weil ich mir keinen Ärger einhandeln will….“ Solche Sätze werden häufig gebraucht, sowohl im Blick auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse und die „große“ Politik, wie auch im Umgang im Bekanntenkreis oder mit den eigenen Kindern und deren Lebens- oder Erziehungsstil.

Eine vom Mainstream abweichende Meinung zu haben, Urteile zu wagen und diese nach außen zu vertreten, Kritik zu üben und mich auch selbst infrage stellen zu lassen, das ist tatsächlich nicht leicht, denn es bedeutet, mich angreifbar und verletzbar zu machen. Angesichts von Machtmissbrauch in der Politik, zunehmender autoritärer Gesinnung und eines vermehrten Rückzugs ins Private braucht es Mut, zu meiner Autorität und Macht als Frau, Tante, Freundin, Mutter oder Großmutter zu stehen. Eine klare Haltung zu zeigen, kann jedoch viel bewirken, im eigenen Leben, bei anderen Menschen und im Sinne einer besseren Welt.

Bei diesem Seminar fragen wir danach, wie Autorität und Macht in der Philosophie des Affidamento verstanden werden (im Gegensatz zu herkömm-lichen Konzepten), wie und wo wir sie erleben, wie wir sie zu einer befriedigenden Gestaltung unseres Lebens und unserer Welt einsetzen können und wer oder was uns dabei unterstützen kann. Dabei erfahren und vertiefen wir zugleich, was Affidamento meint und wie es uns als Frauen inspiriert und stärker macht.

Tagesseminar mit Erni Kutter, Freising
Diplom-Sozialpädagogin und Autorin

Kunsthaus Ansbach, Reitbahn  3

Anmeldung bis 20. Januar 2018: Juliane Brumberg, Tel. 0981/88571, julianebrumberg(at)gmx.de

 

 

Links:

beziehungsweise-weiterdenken 
Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen

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