Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

OR Ansbach

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Montag, 16. Januar 2017, 19.30 Uhr

Marie Curie

Sondervorführung in Kooperation
mit den Schlosslichtspielen

1903 befindet sich die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Laufbahn, als ihr gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berlin) der Nobelpreis für Physik verliehen wird. Doch nur wenig später wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, als Pierre bei einem Unfall ums Leben kommt. Marie lässt sich davon nicht aus der Bahn werfen, setzt ihre Forschungen alleine fort und lehrt kurze Zeit später sogar an der renommierten Pariser Sorbonne. Und auch privat öffnet sie sich wieder, als sie den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) kennenlernt und sich auf eine Affäre einlässt. Doch genau das löst einen Skandal aus: Gerade als ihr der zweite Nobelpreis zugesprochen werden soll, wird Marie Curie von der Pariser Presse als Ehebrecherin angeklagt und ihr Ruf heftig angegriffen. Sie muss auf bittere Weise erfahren, dass Kopf und Herz nicht immer miteinander vereinbar sind…

Im Anschluss laden wir zu einem Filmgespräch ein.

Reservierung empfohlen

Studiokino in den Schlosslichtspielen, Promenade 29, Ansbach

Information & Karten: 0981/970 40 0

www.theater-ansbach.de


Samstag, 11. Februar 2017, 9.30 - 17 Uhr

Anfangen und Aufhören

Tagesseminar mit Erni Kutter zu Traditionen im Kreislauf des Jahres und des Lebens

Seit undenklichen Zeiten war das Jahr durch den Rhytmus großer Feste, archaischer Riten und mythischer Überlieferungen geprägt.Die kosmischen Zyklen der Himmelslicher, der Vegetation und die Jahreszeiten gaben den Menschen Struktur, Sicherheit und Halt. Sie bestimmten den Alltag, ihre Arbeit, ihr Selbst- und Weltverständnis und ihre Spiritualität.
Seit einigen Jahren werden diese uralten Traditionen insbesondere von Frauen wieder entdeckt und als Quelle tiefer Erfahrungen und Lebensenergie erlebt. Wir beschäftigen uns mit dem Hintergrund und Sinn dieser Feste und ihrer Bedeutung für heute.

Ansbach, Kunsthaus, Reitbahn 3

Unkostenbeitrag: 50 Euro inkl. Mittagsimbiss und Gebäck

Anmeldung bei:
Juliane Brumberg, Tel. 0981 / 88571, julianebrumberg(at)gmx.de


Internationaler Frauentag
Mittwoch, 8. März 2017, 19.30 Uhr

Der Schrecken verliert sich vor Ort

Lesung und Gespräch mit Monika Held im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Erinnerungen an die Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe.

Mit diesem nicht gerade leichten, deshalb jedoch nicht weniger wichtigen Thema gestaltet der Frauenring dieses Jahr den Internationalen Frauentag. Wir freuen uns, dass die Frankfurter Journalistin und Autorin Monika Held dazu nach Ansbach kommt.

Gotische Halle im Stadthaus
Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz

Keine Anmeldung erforderlich.


Donnerstag, 23. März 2017, 19.30 Uhr

Frau am Kreuz

Eine neue entdeckte Kultfigur

mit Dr. Ulrike Wörner, Kulturwissenschaftlerin, Regensburg

 In der heutigen Zeit flammt immer wieder der Streit um die Kreuze im öffentlichen Räumen auf. Das Motiv des Gekreuzigten wirkt schon im säkularen Raum für viele befremdlich. Zeigt das Bild nun gar eine Frau am Kreuz, wie es manchmal noch in Kirchen, in Museen oder in der Kunst zu sehen ist, so wird dies gerade auch von „aufgeklärten“ Menschen oft als fremd oder provokant empfunden. Dies führt dann dazu, dass das Bild umgedeutet oder als „komisch“ abgetan wird. Die Kreuzigung auch von Frauen ist jedoch ganz real in der Geschichte geschehen. Zudem wurde vom Spätmittelalter bis in die Neuzeit hinein in der katholischen Kirche die Kultfigur der „Frau am Kreuz“ verehrt und über fünf Jahrhunderte als helfend und heilend erlebt. In Italien war sie als heilige Julia, in Flandern als heilige Wilgefortis, in Holland etwa als „Ontcommere“, im Alpenraum als heilige Kummini/Kümmernis bekannt. Heute erfährt dieses Motiv in unterschiedlichsten Zusammenhängen, so auch in der Pop-Kultur, eine „Renaissance“.

In einem 90-minütigen Vortrag mit reichhaltigem Bildmaterial wird die Geschichte der ursprünglichen Kultfigur in ihrer Entstehung und ihrer Bedeutung für die Menschen herausgearbeitet. Außerdem wird sie in ihrer Funktion als mögliche Leitfigur eines Menschen- und „Erlöser“-bildes gezeigt, das nicht geschlechterexklusiv ist und dadurch in das Blickfeld der Feministischen Theologie gerät. Aktuell erlebt sie sie ihr „Revival“ in Moderne und Postmoderne und bietet dadurch Stoff für interessante Diskussionen. 

Staatliche Biblkiothek, Reitbahn 5, Ansbach

Keine Anmeldung erforderlich

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Ansbach

 

Links beziehungsweise-weiterdenken

Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen


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