Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

OR Ansbach

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Montag, 24. Oktober, 19.30 Uhr

7 Göttinnen

Sondervorführung in Kooperation
mit den Schlosslichtspielen

In dieser indischen Tragikkomödie lädt Freida ihre Jugendfreundinnen zu sich nach Goa ein und überrascht sie mit ihrer bevorstehenden Hochzeit. Während ihrer gemeinsamen Zeit reden die jungen Frauen über Gott und die Welt und allmählich realisieren sie, dass ihnen in einem von Traditionen und Männern dominierten Land ihre Träume irgendwann abhanden gekommen sind.

Im Anschluss laden wir zu einem Filmgespräch ein.

Reservierung empfohlen

Studiokino in den Schlosslichtspielen

Information & Karten: 0981/970 40 0

www.theater-ansbach.de


Mittwoch, 16. November, 13.15 - ca. 17 Uhr

Luther und die Hexen

Ausstellungsbesuch im Kriminalmuseum Rothenburg

Für das kommende Jahr hat die evangelische Kirche in Deutschland ein "Lutherjahr" ausgerufen und es wird viele Veranstaltungen und Informationen über den Reformator geben. Um eine Problematik hat sich die Evangelische Kirche in Deutschland bislang herumgedrückt, im Kriminalmuseum in Rothenburg ist sie bereits umgesetzt. "Mit dem Schwert und festem Glauben" heißt eine Sonderausstellung, die sich mit Martin Luthers Haltung zum Hexenglauben befasst. Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren es zunehmkend Frauien, die als Hexen verfolgt wurden. Die Ausstellung macht deutlich, dass Martin Luther in einem von Aberglauben geprägten Umfeld aufwuchs und an den Teufel glaubte. In einer seiner schärfsten Predigten forderte er die Todesstrafe für Zauberinnen, rief aber ansonsten dazu auf, den Hexenglauben nicht zu überschätzen und er versuchte, ihn einzudämmen.

Nach dem individuellen Rundgang durch die sehr gut aufbereitete Ausstellung gibt es in der Cafeteria des Museums Kaffee und Kuchen. Der Museumsleiter Dr. Markus Hirte wird uns dort begrüßen und über die Entstehung der Ausstellung und seine Forschungen berichten.

Treffpunkt:
13.15 Uhr am Parkplatz beim Hofbräuhaus, Braushausstraße
14 Uhr am Eingang zum Kriminalmuseum Rothenburg, Burggasse 3-5.

Unkostenbeitrag: 20 Euro.

Wir bilden Fahrgemeinschaften. Anmeldung bis 10. November
bei: Erika Illig, Tel. 0981/64410,  erika.illig(a)gmx.net


Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19 Uhr

Adventlisches Beisammensein

 Bei unserem adventlichen Zusammensein ist Gelegenheit, sich über die neuesten frauenpolitischen Entwicklungen . deutschlandweit - aber auch in unserem Landes- und Bundesverband - auszutauschen.  Wir werden gemeinsam italienisch essen und sind danach gespannt, ob es schon  Kostproben von selbstgebackenen Weihnachtsleckereien gibt. Eingeladen sind Mitglieder und Interessentinnen.

Le Fiamme, Ansbach, Kannenstraße 20

Anmeldung bei:
Erika Illig, Tel. 0981/64410,  erika.illig(a)gmx.net


Samstag, 11. Februar 2017, 9.30 - 17 Uhr

Anfangen und Aufhören

Tagesseminar mit Erni Kutter zu Traditionen im Kreislauf des Jahres und des Lebens

Seit undenklichen Zeiten war das Jahr durch den Rhytmus großer Feste, archaischer Riten und mythischer Überlieferungen geprägt.Die kosmischen Zyklen der Himmelslicher, der Vegetation und die Jahreszeiten gaben den Menschen Struktur, Sicherheit und Halt. Sie bestimmten den Alltag, ihre Arbeit, ihr Selbst- und Weltverständnis und ihre Spiritualität.
Seit einigen Jahren werden diese uralten Traditionen insbesondere von Frauen wieder entdeckt und als Quelle tiefer Erfahrungen und Lebensenergie erlebt. Wir beschäftigen uns mit dem Hintergrund und Sinn dieser Feste und ihrer Bedeutung für heute.

Ansbach, Kunsthaus, Reitbahn 3

Unkostenbeitrag: 50 Euro inkl. Mittagsimbiss und Gebäck

Anmeldung bei:
Juliane Brumberg, Tel. 0981 / 88571, julianebrumberg(at)gmx.de


Internationaler Frauentag
Mittwoch, 8. März 2017, 19.30 Uhr

Der Schrecken verliert sich vor Ort

Lesung und Gespräch mit Monika Held

Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Erinnerungen an die Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe.

Mit diesem nicht gerade leichten, deshalb jedoch nicht weniger wichtigen Thema gestaltet der Frauenring dieses Jahr den Internationalen Frauentag. Wir freuen uns, dass die Frankfurter Journalistin und Autorin Monika Held dazu nach Ansbach kommt.

Gotische Halle im Stadthaus
Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz

Keine Anmeldung erforderlich.

 

 

Links beziehungsweise-weiterdenken

Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen


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