Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

OR Ansbach

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Internationaler Frauentag
Mittwoch, 8. März 2017, 19.30 Uhr

Der Schrecken verliert sich vor Ort

Lesung und Gespräch mit Monika Held im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Als Lena auf den Zeugen aus Wien trifft, weiß sie, dass sie diesen Mann festhalten muss. Auf den ersten Blick haben Lena und Heiner nicht viel gemeinsam. Sie träumt von Ferien in der Südsee. Heiner verbringt die Nächte mit den Erinnerungen an die Schrecken von Auschwitz. Die beiden wagen diese Liebe.

Mit diesem nicht gerade leichten, deshalb jedoch nicht weniger wichtigen Thema gestaltet der Frauenring dieses Jahr den Internationalen Frauentag. Wir freuen uns, dass die Frankfurter Journalistin und Autorin Monika Held dazu nach Ansbach kommt.

Gotische Halle im Stadthaus
Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz

Keine Anmeldung erforderlich.


Donnerstag, 23. März 2017, 19.30 Uhr

Frau am Kreuz

Eine neue entdeckte Kultfigur

mit Dr. Ulrike Wörner, Kulturwissenschaftlerin, Regensburg

In der heutigen Zeit flammt immer wieder der Streit um die Kreuze im öffentlichen Räumen auf. Das Motiv des Gekreuzigten wirkt schon im säkularen Raum für viele befremdlich. Zeigt das Bild nun gar eine Frau am Kreuz, wie es manchmal noch in Kirchen, in Museen oder in der Kunst zu sehen ist, so wird dies gerade auch von „aufgeklärten“ Menschen oft als fremd oder provokant empfunden. Dies führt dann dazu, dass das Bild umgedeutet oder als „komisch“ abgetan wird. Die Kreuzigung auch von Frauen ist jedoch ganz real in der Geschichte geschehen. Zudem wurde vom Spätmittelalter bis in die Neuzeit hinein in der katholischen Kirche die Kultfigur der „Frau am Kreuz“ verehrt und über fünf Jahrhunderte als helfend und heilend erlebt. In Italien war sie als heilige Julia, in Flandern als heilige Wilgefortis, in Holland etwa als „Ontcommere“, im Alpenraum als heilige Kummini/Kümmernis bekannt. Heute erfährt dieses Motiv in unterschiedlichsten Zusammenhängen, so auch in der Pop-Kultur, eine „Renaissance“.

In einem 90-minütigen Vortrag mit reichhaltigem Bildmaterial wird die Geschichte der ursprünglichen Kultfigur in ihrer Entstehung und ihrer Bedeutung für die Menschen herausgearbeitet. Außerdem wird sie in ihrer Funktion als mögliche Leitfigur eines Menschen- und „Erlöser“-bildes gezeigt, das nicht geschlechterexklusiv ist und dadurch in das Blickfeld der Feministischen Theologie gerät. Aktuell erlebt sie sie ihr „Revival“ in Moderne und Postmoderne und bietet dadurch Stoff für interessante Diskussionen. 

Staatliche Bibliothek, Reitbahn 5, Ansbach

Keine Anmeldung erforderlich

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Ansbach


Mittwoch, 10. Mai 2017, 15 Uhr

Erzählcafé zum Muttertag

Drei Ansbacher Frauen erzählen wie ihnen die Mutter die Welt erklärt hat. in diesem Jahr sind das:

Marianne Frank, langjährige Stadtführerin in Ansbach und Nürnberg;
Hildegund Rüger, Leiterin des Bereichs Schulen bei der Regierung von Mittelfranken, Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrats;
Ute Schlieker, Kultur- und Tourismusreferentin der Stadt Ansbach.

Ansbach, Kunsthaus, Reitbahn 3

 

Dienstag, 30. Mai 2017, 18.30 Uhr

Frauenstammtisch

Zum entspannten Austausch in frühsommerlicher Atmosphäre sind alle Mitglieder und andere interessierte Frauen eingeladen.

Ansbach, Hotel Bürgerpalais, Neustadt 48

 

Freitag, 7. Juli, 13.20 - ca. 21 Uhr

Sommerausflug in die
Nachbarstadt Schwabach

Stadtheimatpflegerin Ursula Kaiser-Biburger führt uns in einem ca. 90-minütigen Spaziergang durch die schöne Altstadt und weckt dabei historische Erinnerungen an Frauen aus der 900-jährigen Stadtgeschichte, die auch heute noch von Interesse sind. Auf diese Weise kann man im wahrsten Sinne des Wortes „die Weiblichkeit“ in der Goldschlägerstadt Schwabach entdecken.“
Nach der ca. anderthalbstündigen Führung ist Zeit, um Schwabach auf eigene Faust zu erkunden. Um 18 Uhr treffen wir uns im Gasthof Goldener Stern zu einer gemeinsamen Brotzeit. 

Treffpunkt: 13.20 Uhr Bahnhof Ansbach

Kosten für Bahnfahrt und Führung: 20 € (Frauenringmitglieder 15 €)

Anmeldung bitte bis 1. Juli 2017 
bei: Erika Illig, Tel. 0981/64410, erika.illig@gmx.net

 

 

Links beziehungsweise-weiterdenken

Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen


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